A-Programm, Westwallforschung

Unter A-Programm wird die Erforschung der ehemaligen deutschen Landesbefestigung im Westen  “Westwall” subsumiert.

Ein besonderer Schwerpunkt ist hier die Erforschung und Dokumentation des  Wirkungsspektrums des ehemaligen Festungspionierstabes 19, der am 12.  Oktober 1937 unter Major Schäfer aufgestellt wurde, in Trier stationiert war und am 1. Januar 1938 seine Arbeit aufnahm. Die Untersuchung dieses Teilgebietes der Westwallforschung ist auf mehrere Jahre ausgelegt und  bezieht sich auf den Bereich beginnend auf dem linken Moselufer bei Igel bis zur Grenze des ehem. Festungspionierstabes 23 nördlich Irrel.  Erfasst werden alle Bauten und Stellungen, die in der Zeit von 1938  teilweise auch noch davor - bis zum Kriegsende entstanden. Dazu gehören  auch die Anlagen, die ab 1942 im Zuge der Luftüberwachung errichtet  wurden. Die Forschungsergebnisse werden laufend in der Fachmitteilung  “archäofest” publiziert.

 

Bild A-Programm

                                    Westwall1976.

Ein Grenzwachtstand  an der Sauer bei Wintersdorf ist heute verschwunden. Ohne die  Dokumentationen ehemaliger Zeitzeugen wäre die Anlage völlig in  Vergessenheit .